Gründerkredite 2018 für Existenzgründer und Existenzgründerinnen


gruederkreditFörderdarlehen des Bundes für Existenzgründer
ERP-Gründerkredit - StartGeld und ERP-Gründerkredit - Universell

Wir unterstützen Sie in der Vorgründungsphase mit Beratungsangeboten.
Das Antragsverfahren erfolgt weiterhin über die Hausbank, die Förderbedingungen bleiben unverändert.

Die Förderprokukte für Gründen und Nachfolgen
ERP-Gründerkredit: Richtet sich an Existenzgründer im Bereich der gewerblichen Wirtschaft, Freiberufler und Unternehmensnachfolger und kann bis zu fünf Jahren nach der Gründung beantragt werden.

Das mögliche Darlehn wird auf max. 100.000 Euro kräftig aufgestockt. Ebenso können künftig bis zu 30.000 Euro für Betriebsmittel gewährt werden. Vorhaben bis zu 25.000 Euro benötigen keinen Liquiditätsplan mehr.

ERP-Gründerkredit - Universell: Hier können Höchstbeträge von bis zu zehn Millionen Euro zur Verfügung gestellt werden. Er entspricht so größtenteils dem bisherigen KfW-Unternehmerkredit. Die Zinsen werden hierbei risikoabhängig von der Hausbank festgelegt, die das alleinige Kreditausfallrisiko tragen soll. Maßgebliche Kriterien sind die wirtschaftlichen Verhältnisse und die Bonität des Antragstellers sowie der Wert der verfügbaren Sicherheiten.

Möchte Sie ein Unternehmen oder eine Praxis gründen oder übernehmen? Wir bieten wir Ihnen ein kostenloses Orientierungsgespräch, senden Sie uns eine kurze Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

 

Unverändert bleiben auch 2013 die ERP-Programme: ERP-Kapital für Gründung,  ERP-Innovationsprogramm, ERP-Startfonds, ERP-Regionalförderprogramm und ERP-Beteiligungsprogramm. www.foerderdatenbank.de;

 

ERP-Gründerkredit - StartGeld (bis 100.000 Euro)
Richtet sich an Gründerinnen und Gründer im Bereich der gewerblichen Wirtschaft und an Freiberufler (auch Heilberufe). Auch Unternehmensnachfolger können das Darlehen nutzen.

Gefördert werden beispielsweise Investitionen oder Betriebsmittel für Neugründungen oder Betriebsübernahmen. Darüber hinaus können der Kaufpreis für ein Unternehmen, der Erwerb einer tätigen Beteiligung sowie Festigungsmaßnahmen innerhalb von drei Jahren nach Aufnahme der Geschäftstätigkeit finanziert werden. Der KfW-Gründerkredit - StartGeld kann auch dann in Anspruch genommen werden, wenn ein Unternehmen nur im Nebenerwerb geführt wird. Voraussetzung ist allerdings, dass dieser Nebenerwerb mittelfristig (ca. drei Jahre) zu einem Vollerwerb wird.

 

Bis hierher unterscheide sich der neue KfW-Gründerkredit - StartGeld nicht von dem bisherigen KfW-StartGeld, so Anja Bukowski, Abteilungsdirektorin im Geschäftsbereich Mittelstandsbank der KfW Bankengruppe. "Neu ist aber: Der Finanzierungshöchstbetrag wird von 50.000 Euro auf 100.000 Euro angehoben. Außerdem können neuerdings 30.000 Euro statt nur 20.000 Euro für Betriebsmittel (z.B. Auffüllen des Warenlagers) gewährt werden. Dazu kommt, dass die Beantragung des KfW-Gründerkredits - StartGeld einfacher ist als beim KfW-StartGeld: Die KfW verlangt für Vorhaben mit einem Kreditbetrag bis zu 25.000 Euro keinen Liquiditätsplan. Ein solcher Liquiditätsplan zeigt uns u.a., dass und wie der Kreditnehmer die Kreditrückzahlung eingeplant hat. Wir verzichten bei den geringeren Kreditsummen auf einen solchen Liquiditätsplan, auch deswegen, weil er gerade bei Kleingründungen schwer zu erstellen ist. Sinnvoll ist er trotzdem. Der neue KfW-Gründerkredit - StartGeld kann auch für eine erneute Existenzgründung nach einem unternehmerischen Scheitern genutzt werden. Das war beim alten StartGeld zwar auch schon so. Aber jetzt fördert die KfW die berühmte zweite Chance auch dann, wenn der Kreditnehmer seinen vorherigen Kredit nicht zurückzahlen konnte und ein finanzieller Schaden für die KfW entstanden war."

Antragsteller müssen beim KfW-Gründerkredit - StartGeld bankübliche Sicherheiten mitbringen. Allerdings ist das Förderdarlehen standardmäßig mit einer 80-prozentigen Haftungsfreistellung für die Hausbank (Bank oder Sparkasse) ausgestattet.
Was bedeutet Haftungsfreistellung?
Förderkredite (nicht nur der KfW) müssen fast immer bei der Hausbank (Bank oder Sparkasse) beantragt werden. Diese leiht die Fördersumme bei einer Förderbank (z.B. KfW Bankengruppe) und verleiht die Summe dann ihrerseits an Gründer oder Unternehmer. Der Kreditnehmer, dem die Hausbank ein bewilligtes Förderprogramm-Darlehen auszahlt, haftet der Hausbank gegenüber für die gesamte Kreditsumme. Die Hausbank wiederum haftet ihrerseits dem Geldgeber gegenüber (z.B. KfW Bankengruppe) - ebenfalls für den gesamten Darlehensbetrag.

Diese Haftung der Hausbank gegenüber der Förderbank kann aber durch eine Haftungsfreistellung reduziert werden, indem die Förderbank der Hausbank einen Teil der Haftung erlässt und dadurch das Risiko mit ihr teilt. Zweck dieser Haftungsfreistellung ist es, Banken und Sparkassen zu motivieren, Gründern und Unternehmen mit geringen Sicherheiten dennoch Kredite zu gewähren. Beim KfW-Gründerkredit - StartGeld übernimmt die KfW Bankengruppe - ohne speziellen Antrag - immer eine Haftungsfreistellung über 80 Prozent der Kreditsumme.
KfW-Gründerkredit - Universell (bis 10. Mio. Euro)
Der KfW-Gründerkredit - Universell entspricht in weiten Teilen dem bisherigen KfW-Unternehmerkredit. Er gilt für die gleichen Förderzwecke wie der KfW-Gründerkredit - StartGeld, allerdings liegt sein Kredithöchstbetrag um ein Vielfaches höher: bei immerhin 10 Mio. Euro. Im Gegensatz zu den festen Zinsen des KfW-Gründerkredits - StartGeld sind hier die Zinsen, die eine Kreditnehmerin oder ein Kreditnehmer bezahlen muss, risikoabhängig: Wird das Vorhaben, das mit diesem Kredit finanziert werden soll, erfolgreich sein? Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass es scheitert?

Die Möglichkeit, dass die KfW Bankengruppe das Risiko teilweise per Haftungsfreistellung übernimmt, gibt es beim KfW-Gründerkredit - Universell nicht. Das Risiko eines Kreditausfalls trägt allein die Hausbank. Sie ermittelt daher die Höhe des Risikos und legt dann die Höhe der Zinsen fest. Beim Rating berücksichtigt sie die wirtschaftlichen Verhältnisse, die Bonität des Gründers oder Unternehmers sowie den Wert der verfügbaren Sicherheiten. Dabei gilt: Je besser die Bonität und je werthaltiger die gestellten Sicherheiten sind, desto niedriger fällt der Zinssatz aus.

"Wir gehen davon aus", so Anja Bukowski, "dass für die meisten Gründerinnen und Gründer, die einen Kredit von nicht mehr als 100.000 Euro brauchen, der KfW-Gründerkredit - StartGeld die erste Wahl ist. Erfahrungsgemäß haben Gründerinnen und Gründer in diesem Kleingründersegment kaum ausreichende Sicherheiten. Genau für diese Zielgruppe ist der KfW-Gründerkredit - StartGeld gedacht. Für diejenigen allerdings, die genügend Sicherheiten haben und Eigenkapital nachweisen können, kommt als Alternative der KfW-Gründerkredit - Universell in Frage. Denn ausreichende Sicherheiten und Eigenkapital führen zu einem guten Ratingergebnis und damit zu günstigen Zinskonditionen, da der Zins beim „Universell“ risikoabhängig ist. Beim KfW-Gründerkredit - StartGeld ist er dagegen fest."

ERP-Gründerkredit - Universell

vieles_koli_photocaseDer KfW-Unternehmerkredit wird ab dem 1. April 2011 in neuer Form fortgesetzt. In ihm werden das Programm "Kapital für Arbeit und Investitionen", das am 31. März 2011 eingestellt wird, und der bisherige Unternehmerkredit zusammengeführt.

Der neue KfW-Unternehmerkredit bietet einen Programmteil A für Fremdkapitalfinanzierungen und einen Programmteil B für Nachrangkapital (s.u.) an. Er richtet sich zukünftig an mittelständische Unternehmen sowie freiberuflich Tätige, die die seit mindestens drei Jahren am Markt sind. In Ausnahmenfällen kann dies auch schon früher geschehen.

Der KfW-Unternehmerkredit finanziert Investitionen, z.B. für Grundstücke und Gebäude, Baumaßnahmen, den Kauf von Maschinen, für Anlagen und Einrichtungsgegenstände, die Kosten für die Übernahme eines bestehenden Unternehmens oder auch den Erwerb einer tätigen Beteiligung. Gefördert werden dabei langfristige Investitionen, die einen nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg erwarten lassen und mit denen Arbeitsplätze geschaffen oder gesichert werden.

Niedersachsen: NBank bietet ab sofort eigenen Gründerkredit
Die NBank bietet ab sofort einen eigenen Niedersachsen-Gründerkredit an. Den Kredit können kleine und mittlere Unternehmen sowie Freiberufler beantragen, die bis zu drei Jahre am Markt tätig sind. Die Höhe des Niedersachsen-Gründerkredits liegt bei Investitionen zwischen 20.000 bis 500.000 Euro je Vorhaben. Bei Betriebsmitteln ist eine Finanzierung bis zu 500.000 Euro möglich. Es werden Laufzeiten von 5 Jahren ohne Tilgungsfreijahr, 10 Jahren mit einem Tilgungsfreijahr oder 20 Jahren mit zwei Tilgungsfreijahren angeboten. Das Darlehen wird im Hausbankenverfahren zu einem günstigen Zinssatz vergeben. Der Niedersachsen-Gründerkredit ersetzt die Gründerförderung des bisherigen Niedersachsen-Kredites. Die NBank reagiert mit diesem Angebot auf eine Neustrukturierung der KfW-Darlehensprogramme, über die sie sich refinanziert. Der Niedersachsen-Gründer-Kredit bietet noch günstigere Konditionen als der Niedersachsenkredit. Die Rückzahlung des Niedersachsen-Gründerkredits erfolgt monatlich, der Niedersachsen-Kredit wird vierteljährlich zurückgezahlt. Der Niedersachsen-Kredit konzentriert sich fortan auf bestehende Unternehmen und Freiberufler, die länger als drei Jahre am Markt auftreten. Informationen finden Sie unter http://www.nbank.de.


Baden-Württemberg: L-Bank weitet Gründungsförderung aus
Die L-Bank baut ihre Förderung für Existenzgründer und Übernehmer aus: Seit 1. April 2011 reicht ihr Angebot vom Mikrokredit bis zu Finanzierungen in Höhe von 10 Millionen Euro. Die neu konzipierte Startfinanzierung 80 deckt Finanzierungen bis 100.000 Euro ab. Das Programm schließt eine 80-prozentige Risikoentlastung der Hausbank durch die Bürgschaftsbank ein. Insbesondere für Dienstleistungsunternehmen, die wenig Startkapital brauchen, ist die Aufhebung der bisherigen Kredituntergrenze von 2.500 Euro interessant. Darüber hinaus wurden neue Varianten bei den Laufzeiten, tilgungsfreien Jahren, und Zinsbindungen eingeführt. Die endfällige Variante ist besonders für Gründer ab etwa 50 Jahren attraktiv: Es ist möglich, beispielsweise eine Lebensversicherung zur Tilgung einzusetzen. Die verschiedenen Darlehensvarianten bieten die Möglichkeit, auf die unterschiedlichsten Finanzierungsanlässe und -konstellationen passgenau einzugehen. Die L-Bank hat die Kreditobergrenze bei der Gründungsfinanzierung um 8 Millionen Euro erhöht. Damit hat sie vor allem für Unternehmensnachfolgen einen zusätzlichen Finanzierungsspielraum geschaffen. Informationen finden Sie unter http://www.lbank.de.

 

ERP-Kapital für Gründung
Unberührt von allen Änderungen in der KfW-Förderung bleibt das ERP-Kapital für Gründung. Darüber können Gründerinnen, Gründer sowie junge Unternehmen bis zu drei Jahre nach der Geschäftsaufnahme eigenkapitalähnliche Mittel in Form langfristiger Nachrangdarlehen erhalten. Das gilt für Neugründungen, Unternehmensnachfolgen, Beteiligungs­ oder Investitionsvorhaben. Wichtiger Effekt des ERP-Kapitals für Gründung: Der Kredit wird - rein "bankentechnisch" - dem Eigenkapital des Unternehmens zugerechnet. Die Eigenkapitalbasis des Unternehmens wird dadurch gestärkt und die weitere Aufnahme von Krediten (und den genannten Förderkrediten) erleichtert.

 

Förderprogramm für Sozialunternehmen
Das KfW-Programm zur Finanzierung von Sozialunternehmen richtet sich an Unternehmen, die mit einem innovativen Geschäftsmodell ein gesellschaftliches Problem lösen wollen und dabei explizit auch das Gemeinwohl im Blick haben. Die Unternehmen sollten die ersten Schritte bereits erfolgreich bewältigt haben und nun expandieren. Die KfW stellt hierfür das erforderliche Eigenkapital zur Verfügung. Sie arbeitet dazu mit weiteren Finanzierungspartnern wie Fonds, Business Angels oder Stiftungen zusammen. Deren Engagement kann die KfW in gleicher Höhe und zu gleichen Konditionen im Einzelfall bis zu einem Betrag von 200.000 Euro ergänzen.
» www.kfw.de (www); Quelle: Existenzgründung

Quelle: Existenzgründer; Fotonachweis: photocase

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